Sonntag, 27. September, von 11:00 bis 18:00 Uhr
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Die Kartoffel spielt seit ihrer "Einwanderung" nach Europa im 16. Jahrhundert eine große Rolle in der Ernährung der Menschen.
Durch spanische Seeleute kam sie aus Südamerika auf unseren Kontinent.
Im 18. Jahrhundert erkannte u. a. der "Alte Fritz", der deutsche Kaiser Friedrich der Große, dass sich die Kartoffel sehr gut für die Versorgung der einfachen Bevölkerung und auch seiner Truppen eignet.
Einfache Kultivierung großer Ertrag, Lagerfähigkeit, Nährwert, alles machte die Kartoffel wohl zum ersten "Superfood" der europäischen Geschichte.
Einzig der im 19. Jahrhundert aus Nordamerika eingewanderte Kartoffelkäfer, bereitet den Erzeugern auch heute noch Sorgen!
Es gab Zeiten, da konnten sich die Schulkinder am Nachmittag mit dem Absammeln von Kartoffelkäfern auf den Feldern ein wenig Taschengeld erarbeiten. Heute erledigt das die Chemie.
Was davon für uns Menschen "besser" ist, lassen wir mal offen.
Das Kartoffelfest hat bereits eine lange Tradition in Altmarienhausen.
Der Kartoffelanbau lohnte sich für die Bauern in Norddeutschland besonders auch auf den leichten, sandigen Böden Niedersachsens, wie sie auch in der Nähe von Sande zu finden sind.
Das milde Meeresklima und die erforderliche Feuchtigkeit durch ausreichende Regenmengen spielten dabei ebenfalls eine große Rolle. Die Kartoffel entwickelte sich hier zum Erfolgsmodell.
Im Laufe der Zeit gab es immer mehr unterschiedliche Züchtungen, die Größe, Aussehen und Geschmack der Kartoffeln veränderte.
Bekannte Namen, wie Linda, Sieglinde, Annabelle, Laura oder Gala las man früher auf den Schildern der Wochenmärkte.
Die Kartoffeln unterscheiden sich hauptsächlich in festkochende und mehlige Sorten, wodurch sie sich für verschiedenste Verwertungen eigneten, ganz wie die Hausfrau es bevorzugt.
Besuchen Sie unser Kartoffelfest, lassen Sie sich überraschen, besichtigen Sie die Ausstellung, schauen Sie unseren Schmieden zu und genießen Sie ein paar leckere Kartoffelpuffer!![]()